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Moa

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Moa
OstrichesWEINTERCONTINGENSY.jpg
Allgemeine Informationen
Heimatwelt Reach
Physische Informationen
Beschreibung Flugunfähiger Laufvogel, langer Hals, Kopschmuck am Schädel, rückgebildete Flügel
Militärische Informationen
Zugehörigkeit keine
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Moas sind flugunfähige vogelartige Tiere, die auf Reach lebten,[1] allerdings nach dem Angriff der Allianz vermutlich ausgestorben sind.

ÜberblickBearbeiten

Moas sind eine auf Reach endemische außerirdische Tierart. Sie wurden nach den Moas (Dinornithidae), einer Familie von Laufvögeln, die einst auf Neuseeland lebten, benannt, die heute allerdings ausgestorben sind. Trotz der gleichen Namensgebung, haben Moas allerdings optisch mehr mit dem Afrikanischen Strauss gemein, als mit den ausgestorbenen Moas. Wichtigstes Merkmal dafür, dass es sich bei den Moas nicht um den gleichnamigen irdischen Kladus handelt ist, dass Moas wie Straußen über Flügel verfügen, während diese bei den irdischen Moas komplett reduziert sind, was unter anderem eines der wichtigsten Familienmerkmale der Moas ist. Da Moas sich allerdings auf Reach unabhängig von der irdischen Fauna entwickelt haben, ist klar, dass die Moas auf Reach weder mit den Neuseeländischen Moas, noch mit den Afrikanischen Straußen verwandtschaftlich etwas gemein haben und jegliche Ähnlichkeit rein auf den biologischen Prinzipien der Analogie beruht, weshalb die Moas den naheliegenden Namen der ausgestorbenen Moas geerbt haben.

Grob gesehen ähneln Moas in Größe und Statur den Straußen und dürften deshalb auch in etwa eine Größe 2.5m und ein Gewicht von etwa 135kg aufweisen. Im Vergleich zum Strauss haben Moas einen längeren und kräftigeren leicht befiederten Schwanz. Außerdem besitzen die Moas an ihren Flügeln drei krallen artige Fortsätze, welche entweder stark verhornte Federkiele sind, oder ein atavistisches Merkmal darstellen, sollten die Moas sich aus krallen tragenden Tieren entwickelt haben, die ihre Vordergliedmaßen langsam zu Flügeln umwandelten. Vermutlich dienen diese als Verteidigung vor Räubern, oder als Waffe gegen Rivalen. Bis auf die langen dreizehigen Beine und die Unterseite des Schwanzes, sind die Moas mit fellartigen Federn überzogen, so dass ein endothermer Stoffwechsel bei dieser Art vorzuliegen scheint. Der komplette relativ kleine und kurze Kopf ist mit hornigen Strukturen überzogen und weist einen zahnlosen stumpfen Schnabel und zwei gelbe seitlich liegende Augen auf, die darauf hindeuten, dass Moas zu den Beutetieren auf Reach gehören und sich wie Strauße wohl vorwiegend herbivor ernähren. Manche Moas weisen vom Schnabel bis zum Hinterkopf einen leuchtend purpurnen Kamm an der Oberseite des Kopfes auf, der manchen Moas fehlt. Dies könnte ein Merkmal adulter Tiere sein, oder ein Geschlechtsdimorphismus, mit dem die Männchen den schlicht gefärbten Weibchen imponieren, sollte sich das Paarungsverhalten der Moas an dem der meisten irdischen Vögel orientieren. Allerdings ist über die Art der Vermehrung und der etwaigen Jungenaufzucht der Moas nichts bekannt.

Moas sind oft in den offenen Steppen der Berge von Visegrad anzutreffen, wo sie in kleineren Gruppen von zwei bis zehn Tieren am Boden scharrend und pickend auf Nahrungssuche gehen. Menschen bleiben von ihnen oftmals unbehelligt, allerdings ergreifen sie gleich im Schwarm krächzend und flügelschlagend die Flucht, um auf Abstand zu gehen, wenn man sich ihnen zu sehr nähert, so dass sie wegen ihrer Scheu generell keine Gefahr für den Menschen darstellen, wenn man sie nicht zu sehr bedrängt oder verletzt. Allerdings sollte man sich vor Tritten oder Schlägen mit den krallen bewehrten Flügeln hüten, da Moas alleine schon durch ihre Größe durchaus in der Lage wären einen Menschen zu verletzen. Wegen dieses ausgeprägten Fluchtverhaltens, der offensichtlich eher geringen Intelligenz und der seitlich liegenden Augen ist anzunehmen, dass Moas bis auf kleine Wirbeltiere und Wirbellose keine größeren Tiere jagen und stattdessen selber zu den Beutetieren auf Reach gehören und so vermutlich dem Gúta als Beute dienen. Außer ihrer Krallen besitzen Moas keinerlei nennenswerte Waffen, so dass sie zur Verteidigung immer die Flucht ergreifen und wie der Strauss vermutlich Laufgeschwindigkeiten von bis zu 70km/h erreichen, da sie gänzlich flugunfähig sind, was eine Verfolgung zu Fuß für einen Menschen unmöglich macht.

Da Reach im August 2552 nahezu gänzlich von der Allianz verglast wurde, ist anzunehmen, dass der Moa wie seine irdischen Namensgeber ausgerottet wurde, sollten nicht auf anderen Kolonien des UNSC in Zoos oder Privathaltung genügend große Populationen erhalten worden sein, die eine langfristige Vermehrung ohne Inzestschäden ermöglichen. Andernfalls ließe sich die Art nur durch Klonen wiederherstellen, sollten genügend DNS-Proben sichergestellt worden sein.

TriviaBearbeiten

  • Eine Theorie besagt, dass die Moas durch die Klontechnik der Menschen nach der Verglasung durch die Allianz wieder verbreitet und auf Reach ausgewildert wurden.
  • Einige Fast-Food Ketten auf Reach boten "Hamburger Menüs" mit Moageschmack an[2]. Ob dafür Moas tatsächlich geschlachtet wurden, oder ob der Geschmack synthetisiert wurde, ist unbekannt.

Galerie Bearbeiten


QuellenBearbeiten

  1. Halo: Reach Kampagnenmission Notfallplan Winter
  2. Halo: Reach Kampagnenmission Exodus

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