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"Ich bin ein paar Tage weg und was passiert?"
– Cortana über die Pillar of Autumn


Der Schlund ist die zehnte und letzte Kampagnenmission der Spiele Halo: Kampf um die Zukunft und Halo: Combat Evolved Anniversary. Der SPARTAN-II Soldat Master Chief Petty Officer John-117 kehrt zu dem notgelandeten United Nations Space Command Halcyon-Kreuzer Pillar of Autumn zurück, um dort mit Hilfe einer Überladung der Fusionsreaktoren die Installation 04 zu zerstören. Der Illuminat 343 Guilty Spark verhindert dies zuerst, sodass der Master Chief die Reaktoren manuell sprengen muss. Anschließend flüchtet er mithilfe eines Longsword von der Ringwelt.

Der Schlund
Vorherig Keyes
Folgend Halo 2: Der Ketzer
Spiel Halo: Kampf um die Zukunft (Anniversary)
Autumn.jpg
Charakter John-117
Datum 22. September 2552
Ort An Bord der UNSC Pillar of Autumn
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HandlungBearbeiten

... und das Pferd, auf dem Sie herein geritten sindBearbeiten

Nachdem der Master Chief von dem Allianz CCS-Schlachtkreuzer Wahrheit und Versöhnung geflohen ist, erreicht er die in einer Wüstengegend notgelandete Pillar of Autumn. Er betritt das Schiff über eine Andockschleuse und befindet sich in einer teilweise sehr in Mitleidenschaft gezogenen Sektion wieder. Der direkte Weg zur Brücke ist blockiert, weshalb der Master Chief durch einige von den Flood verseuchten Wartungsschächte weiter vorrücken muss. Im weiteren Verlauf beobachtet der Master Chief einige Gefechte zwischen mehreren Parteien, so zum Beispiel in der Kantine, wo Allianztruppen gegen Floodeinheiten kämpfen. Nachdem die Gegner neutralisiert worden, bricht die Flood durch eine verschlossene Tür, welche den Master Chief den Weg zur Brücke versperrt.

Auf der Brücke angekommen, lädt er die Künstliche Intelligenz Cortana in das interne Steuerungssystem der Pillar of Autumn hoch, damit sie die Überladungssequenz starten kann. Der gestartete Countdown von 15 Minuten wird jedoch von dem Illuminaten 343 Guilty Spark angehalten. Er will verhindern, dass der Master Chief die Installation und die auf ihr gespeicherten Informationen zerstört. Er hat sich außerdem alle Daten über die Menschheit aus den Speichereinheiten des Schiffes heruntergeladen und ist von ihr fasziniert. Cortana meldet, dass er versucht, die Reaktoren herunterzufahren.

Die einzige Möglichkeit, das Schiff, beziehungsweise die Ringwelt, zu zerstören, besteht darin, die Überladungssequenz manuell zu starten. Dazu muss der Master Chief in den Maschienenraum, welcher nur noch über die Kyro-Kammer zu erreichen ist. Die Zahl der feindlichen Einheiten und auch die Gefechte zwischen den einzelnen Parteien steigt weiter. Der Master Chief gelangt schließlich in die Kyro-Kammer, in welcher Floodeinheiten gegen Wächter kämpfen, und verlässt diese über den Kontrollraum in Richtung Maschinenraum. Er stößt auf einen großen Gang, in dem sich Allianztruppen zuerst gegen Wächter und anschließend gegen Flood behaupten mussten. Der Master Chief neutralisiert anschließend alle verbliebenen Gegner und befindet sich vor einer Abzweigung. Der eine Weg führt zum Maschinenraum, der andere in eine Waffenkammer.

Zündschnur anzünden, WeglaufenBearbeiten

Nachdem sich der Master Chief ausreichend ausgerüstet hat, betritt er den Maschinenraum. Cortana bemerkt, dass der Illuminat alle Kommandoschnittstellen deaktiviert hat, wodurch nur noch eine Sprengung der Fusionsreaktoren möglich ist. Dazu müssen zunächst über ein Terminal auf der dritten Ebene die Entladekupplungen zurückgezogen werden, welche einen Lüftungsschacht öffnen können. Durch ihn kann ein explosives Geschoss direkt in den primären Fusionsantriebskern geschossen werden. Dieser Vorgang muss insgesamt vier Mal durchgeführt werden, während mehrere Floodeinheiten und Wächter den Master Chief bei der Ausführung behindern.

Als er schließlich das Eindämmungsfeld des Reaktors genügend destabilisiert hat, bleiben dem Master Chief noch 15 Minuten, um die Pillar of Autumn zu verlassen. Cortana schlägt vor, mittels eines Versorgungsliftes, der sich über dem Maschinenraum befindet, einen Versorgungsgang zu erreichen. Dieser verläuft entlang der tragenden Strukturen des Schiffes und kann somit den Explosionen standhalten. Cortana fordert außerdem Evakuierung durch den Pelican Echo 419 an.

Vorsicht: Anhalter können entflohene Gefangene seinBearbeiten

In dem Versorgungsgang angekommen, steigt der Master Chief in einen Warthog, welcher in einem Fahrzeugdepot gelagert war, und fährt in Richtung des Evakuierungspunktes. Auf dem Weg dorthin greifen den Master Chief viele gegnerische Truppen an. An dem Evakuierungspunkt angekommen, beobachtet der Master Chief, wie der Pelican von zwei Banshees angegriffen wird. Die Pilotin Carol Rawley kann den Angriffen nicht ausweichen und stürzt ab.

Cortana sucht nach einer neuen Möglichkeit zur Evakuierung und stellt fest, dass sich noch ein Longsword im Hangar der Pillar of Autumn befindet. Auf dem Weg dorthin sieht der Master Chief, wie feindliche Einheiten ebenfalls flüchten. Er erreicht den Hangar, in dem ein Gefecht zwischen Allianz und Flood ausgebrochen ist, und muss ihn zu Fuß zum Longsword durchqueren. Er schafft es vor einigen Floodeinheiten in den Jäger und kann die Einstiegsluke schließen.

EpilogBearbeiten

Der Master Chief startet die Antriebe und entkommt aus der Pillar of Autumn, bevor diese explodiert. Die Explosion verursacht eine Schockwelle, welche sich einmal durch die Ringwelt zieht. Als die Temperatur der Antriebe kritisch wird, schaltet der Master Chief sie aus und sieht zu, wie die Ringwelt in mehrere Teile zerspringt. Auf seine Nachfrage hin informiert ihn Cortana, dass niemand sonst der Explosion entkommen konnte. Sie versichert ihm jedoch, dass sie keine andere Wahl hatten.

GameplayBearbeiten

LeveldesignBearbeiten

Der Spieler wird viele Elemente der ersten Kampagnenmission wiederfinden. Einige markante Orte, wie beispielsweise die Brücke, die Kryo-Kammer und die Kantine sehen exakt gleich aus. Jedoch hat sich der Zustand des Schiffes stark gegenüber der ersten Mission verändert. Die Auswirkungen des Angriffes sowie der darauffolgenden Notlandung sind nicht zu übersehen. So sind die Gänge zu Beginn der Mission stark in Mitleidenschaft gezogen und Wege teilweise versperrt. Die Brücke ist ebenfalls größtenteils zerstört, was sich hauptsächlich durch defekte Geräte äußert. Auswirkungen auf das Gameplay hat dies hauptsächlich in der Beleuchtung. So trägt die anfangs schlechte Beleuchtung zu der teilweise düsteren Stimmung bei. Der Spieler merkt, dass die Pillar of Autumn nicht mehr funktionsfähig ist und einzig zur Zerstörung des Rings benutzt werden kann. Auch wird dadurch die Niederlage der Menschen gegen das Allianz Imperium und der Flood ein weiteres Mal deutlich. Nach der Brücke, also weiter im Inneren des Schiffes, halten sich die Schäden in Grenzen. Nur gelegentlich stößt der Spieler auf versperrte Türen oder Brände.

Der Maschinenraum stellt dazu einen Kontrast dar. Er ist weitläufig gebaut und erstreckt sich über mehrere Ebenen. Außerdem ist er in zwei fast identisch aussehende Teile getrennt. Damit der Spieler die Übersicht nicht verliert, weisen Schilder auf die Ebenen hin und die Terminals sind mit Werkmarkierungen im HUD eingezeichnet.

Insgesamt gelten in dieser Mission die gleichen spieltechnischen Anforderungen an den Spieler wie in der ersten. Enge, teilweise verschachtelte Gänge machen es dem Spieler schwer, auf Distanz zu kämpfen. Des weiteren dienen Symbole auf dem Boden der Gänge als Orientierungshilfe. Damit sind wichtige Bereiche des Schiffe, wie die Brücke oder der Maschienenraum, ausgeschildert und der Spieler verliert in den teilweise gleich aussehenden Gängen nicht die Orientierung.

GegnertypenBearbeiten

In dieser Mission werden keine neuen Gegnertypen, dafür jedoch eine neue Variante der Sangheili Kampfform vorgestellt. In der Waffenkammer betreten nach einiger Zeit Sangheili Kampfformen mit Aktiver Tarnung den Raum. Im Kampf verhalten sich diese nicht anders als normale Floodeinheiten, sind durch ihre Tarnung und der düsteren Beleuchtung der Waffenkammer allerdings schlechter zu erkennen.

AusrüstungBearbeiten

Beinahe alle der in den vorherigen Missionen gefundenen Waffen können benutzt werden. Aufgrund dieser enormen Auswahl muss der Spieler überlegen, welche Waffen gegen welche Feinde nützlich sind. Munitionsknappheit existiert im Grunde nicht, da genug Waffen von jedem Typ gefunden werden. Außerdem erhält der Spieler mit der Waffenkammer einen hilfreichen Munitionsvorrat mit allen Waffen des UNSC (ausgenommenen des Scharfschützengewehres). Zu Beachten ist jedoch, dass der Spieler für die Destabilisierung des Eindämmungsfeldes explosive Geschosse benötigt. Daher ist es wichtig, entweder genug Granaten oder einen Raketenwerfer mit sich zu führen.

GegnerBearbeiten

Allianz ImperiumBearbeiten

Der Spieler muss sich in diesem Kapitel gegen alle Allianzeinheiten des Spieles behaupten, welche folgende sind:

FloodBearbeiten

Der Spieler muss in diesem Kapitel gegen alle Floodformen des Spieles kämpfen, welche folgende sind:

  • Infektionsform: Kleine, schnelle Floodeinheit, welche wenig Schaden zufügt, dafür in großer Anzahl angreift.
  • Kampfform: Infizierter Mensch oder Allianzeinheit, teilweise ausgerüstet mit Waffen der Marines und der Allianz.
  • Trägerform: Infizierter Mensch oder Allianzeinheit, welche Infektionsformen durch eine Explosion in die Umgebung verteilt.

BlutsväterBearbeiten

Der Spieler muss sich ebenfalls gegen Einheiten der Blutsväter behaupten:

  • Wächter: Maschinen, welche als Schutz von Einrichtungen der Blutsväter und zur Eindämmung der Flood eingesetzt werden.

AusrüstungBearbeiten

United Nations Space CommandBearbeiten

Beinahe alle Waffen des UNSC stehen dem Spieler zum Gebrauch zur Verfügung:

  • M6D Handfeuerwaffe: Halbautomatische Pistole, welche als sekundäre Waffe vom UNSC eingestzt wird und 12,7 mm SRD-HE Munition verschießt.
  • MA5B Sturmgewehr: Automatisches Sturmgewehr, welches das Standardgewehr der UNSC Marines darstellt und mit 7.62 mm Vollmantelgeschossen schießt.
  • M90 Mk I Schrotgewehr: Kurzdistanzwaffe, die Kaliber 8-Magnum-Geschosse mit 3,5"-Körnung abschießt und auf kurzer Distanz sehr effektiv ist.
  • M19 SSM Bazooka: Raketenwerfer, effektiv gegen Fahrzeuge, feuert 102mm Hoch-Explosive Anti-Panzer SPNKr Geschosse mit einem 8-9m Explosionsradius ab.
  • M9-HE-DP-Splittergranate: Standardgranate des UNSC, effektiv gegen Infanterie und leicht gepanzerte Fahrzeuge.

Allianz ImperiumBearbeiten

Der Spieler kann sich mit folgenden Waffen der Allianz ausrüsten:

  • Typ-25 Plasmapistole: Halbautomatische Pistole, welche hoch erhitztes Plasma verschießt und zwei unterschiedlich starke Feuermodi besitzt.
  • Typ-25 Plasmagewehr: Automatisches Gewehr, das als Munition ultrahocherhitztes Plasma verwendet und auf eine Batterie zurückgreift, welche nicht aufgeladen werden kann.
  • Typ-33 Nadelwerfer: Automatische Handfeuerwaffe, die pinke, Zielsuchende Projektile verschießt, welche nach einer gewissen Verzögerung explodieren.
  • Typ-1 Antiperson Plasmagranate: Standardgranate der Allianz, welche an jedem Material kleben bleibt.

SonstigeBearbeiten

Außerdem kann der Spieler folgende weitere Hilfsmittel verwenden:

  • Erste-Hilfe-Pack: Regeneriert einmalig verlorene Lebenspunkte.
  • Schildverbesserung: Technologie der Allianz, welche das Energieschild der MJOLNIR Mark VI-Energieangriffspanzerung einmalig auf 300 Prozent auflädt.

TriviaBearbeiten

  • Der Spieler muss bei der finalen Fahrt mit dem Warthog nicht auf den Pelikan warten. Der Spieler kann sogar zusätzlich Zeit gewinnen, indem er ohne anzuhalten weiter fährt.
  • Diese Mission ist die einzige in der Halo Triologie, welche ein Zeitlimit für das Erfüllen eines Missionsziels besitzt.
  • Hat der Spieler das Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad "Legendär" beendet, kann er eine zusätzliche Videosequenz im Epilog des Spiels anschauen. Zu sehen ist dort, wie Sergeant Major Johnson mit einem Eliten kämpft. Als die Pillar of Autumn explodiert, umarmen sie sich schließlich. (Anmerkung: Diese Szene findet im Halo Kanon nicht statt, da Johnson von der Ringwelt mit einem Pelican entfliehen konnte.)[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Halo: Erstschlag

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